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Taschenfederkernmatratzen – so bettet man sich richtig
- Von nicola lavacca
- Veröffentlicht 24 November 2008
- Gesundheit
- Nicht bewertet
nicola lavacca
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Alle Artikel Anzeigen von nicola lavaccaTaschenfederkernmatratzen – so bettet man sich richtig
Dass man überhaupt auf Matratzen schläft, das ist noch gar nicht so lange her. Die ersten Matratzen gab es aber schon im Altertum. Das Füllmaterial der Matratzen im Alten Griechenland bestand dabei schon damals aus Wolle und Naturfasern. Die Alten Römer hingegen füllten ihre Matratzen mit Feder von Schwänen und Gänsen, wobei dies die Luxusausführung war. Die konventionelle Art und Weise hingegen waren Matratzen gefüllt mit Heu und Schilf. In Europa war es dabei erst ab dem 19. Jahrhundert üblich, dass Matratzen in das Bürgertum Einzug hielten. Mit dem Anspruch an die Lattenroste stieg dabei auch der Anspruch an die Matratzen. Nach dem 2. Weltkrieg gab es dann für Matratzen Füllstoffe wie Latex, das heute zusammen mit PUR der marktbeherrschende Standard ist.
Am weitest verbreitet sind dabei auch die taschenfederkernmatratzen. Diese bestehen aus einem Stahlfederkern. Außer den Taschenfederkernmatratzen gibt es auch noch die Bonnelfederkernmatratze. Diese haben Stahlfedern und sind über eine Spirale miteinander verbunden. Diese sind jedoch im Gegensatz zu Taschenfederkernmatratzen weniger punktelastisch. Bei den taschenfederkernmatratzen hingegen sind die einzelnen Federn in Reihen eingenäht und zwar in Stofftaschen. Diese Reihen wiederum sind bei den Taschenfederkernmatratzen zu einer Fläche verklammert, bzw. verklebt, und zwar in voller Größe der Matratze.
Taschenfederkernmatratzen weisen dabei eine gute Punktelastizität auf. Hingegen sind Taschenfederkernmatratzen wiederum für verstellbare Lattenroste nur bedingt eignet. Die meisten Taschenfederkernmatratzen haben dabei Metallfedern in bauchiger Form. Diese Art von Matratzen nennt man dabei Tonnentaschenfederkernmatratzen. Diese sind deutlich flexibler als Taschenfederkernmatratzen. Natürlich gibt es auch Matratzen, die vom Kopf- bis zum Fußende abwechselnd Reihen aus Schaumstoff und Taschenfederkernen haben. Diese vereinen damit also auf hervorragende Art und Weise die Vor- und Nachteile dieser beiden Matratzentypen.
