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Der Arbeitsschutz im Allgemeinen
- Von Ingo Kranz-John
- Veröffentlicht 6 November 2008
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Ingo Kranz-John
Geboren am 9.11.1973; Dipl. Kfm. mit den Schwerpunkten Rechnungswesen und Personalmanagement.
Alle Artikel Anzeigen von Ingo Kranz-JohnSchutzbekleidung in industriellen Betrieb
Der große Bereich der
Schutzbekleidung bezeichnet alle Ausrüstungsteile, die einzig den Zweck
verfolgen, den Körper beziehungsweise bestimmte Körperteile des Trägers gegen
unterschiedliche potenzielle Schädigungen zu schützen. Bei einigen bestimmten
beruflichen Tätigkeiten ist eine solche Schutzbekleidung zumindest ein Teil der
gesetzlich vorgeschriebenen
Berufsbekleidung.
Je nach der besonderen
Zusammensetzung und der Einsatzart gibt es dabei spezielle Schutzbekleidung zum
Schutz gegen Hitze, Chemikalien, Viren und Bakterien, gegen mechanische
Einwirkungen aber auch für Benutzer von Kettensägen. Auch eine bestimmte
Wetterschutzkleidung sowie Warnbekleidungen gehören zur Gruppe der
Schutzbekleidungen und sind zum Beispiel für die Feuerwehr ein Teil der standardmäßigen
Berufsbekleidung.
Gemäß der EU-Richtlinie DIN EN
340 zu persönlichen Schutzausrüstungen hat ein Arbeitgeber dann für eine
zuverlässige und intakte Schutzbekleidung für einen sicheren Körperschutz der
Mitarbeiter zu sorgen, wenn im Betrieb mit Stoffen oder Gerätschaften
gearbeitet wird, die zu Verletzungen der Haut führen oder in den Körper
eindringen können. Besonders zu schützen sind die Mitarbeiter darüber hinaus,
wenn sie aufgrund ihrer Tätigkeit der Gefahr von Verbrennungen, Verätzungen,
Verbrühungen oder Unterkühlungen ausgesetzt sind.
Dabei sind je nach dem
speziellen Einsatzzweck für die grundsätzlich gleiche Gefahrenquelle durchaus
Schutzbekleidungen bzw . Berufsbekleidung in unterschiedlichen Ausführungen und Zusammensetzungen zu
gebrauchen. In Bezug auf den Hitze- und Flammenschutz zum Beispiel finden
leichtere Gewebe dort Anwendung, wo höchstens eine geringe Hitze bestehen kann
und kaum Funkenbildung besteht. Solche Schutzbekleidungen finden zum Beispiel
in der chemischen -, der Elektro- oder der Automobilindustrie sowie in
Raffinerien und Laboren Anwendung.
Hingegen erfordert eine
Tätigkeit in der Stahl-produzierenden oder –verarbeitenden Industrie, im
Bergbau und in Kraftwerken sowie bei Schweißarbeiten oder in Gaswerken, ein
entsprechend schweres Gewebe, da hier die Gefahr einer Verletzung durch starke
Hitze, Funkenflug oder mechanische Einwirkungen besonders groß ist.
Weit verbreitet sind besonders auch sogenannte Chemikalienschutzanzüge, die besonders die Haut der Mitarbeiter vor schädlichen Wirkungen zum Beispiel durch Farben, Laugen, Säuren und Salzlösungen aber auch vor Reinigungsmitteln, Pflanzenschutzmitteln und radioaktiver Verseuchung schützt.
