Das Sport allein oft nicht schlank macht haben gerade einige Leistungssportler festgestellt. Neben Sportlern, die in einer bestimmten Gewichtsklasse starten wollen, gibt es auch Sportler, die einfach für ihren Sport zu schwer sind. Diese Sportler versprechen sich eine Leitungssteigerung durch ein niedrigeres Gewicht. Das sind z. B. Tennisspieler, Eisläufer, Marathonläufer und Schwimmer. Sie brauchen neben dem niedrigen Gewicht auch eine Ernährung, die ihre Leistungsfähigkeit stützt und das harte Training fördert. Um das optimale Gewicht zu erreichen müssen sie mit der richtigen Diät abnehmen.

Für diese Sportler hat Dr. Haas seine Leistungsdiät entwickelt. Er wurde bekannt, als die Tennisspielerin Martina Nawratilowa mit seiner Hilfe und seiner Diät viele Kilos abgenommen hat und ihre Fitness deutlich verbesserte. Das führte schließlich dazu, dass sie einige Jahre an der Spitze der Tennisweltrangliste stand.

Im Gegensatz zu den aktuellen Low Carb Diäten werden bei der Dr. Haas Diät viele Kohlenhydrate gegessen. Es werden 70 – 80 % der Nahrung in Form von Kohlenhydrate verzehrt, Eiweiß und Fett dagegen nur 10 – 15 %. Der Kalorienverbrauch sollte je nach Typ zwischen 1000 und 2000 Kalorien liegen. Vor Beginn der Diät sollte durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden, ob eine Stoffwechselerkrankung vorliegt und wie die Blutfettwerte sind.

Die Dr. Haas Diät ist in drei Stufen eingeteilt. In der ersten Stufe werden etwa 1000 Kalorien empfohlen. Diese Kalorien sollen vor allem mit Kartoffeln, Reis, Brot, Vollkornnudeln und Müsli gedeckt. Dazu gibt es ein wenig mageres Geflügelfleisch, Fisch und Gemüse oder Salat.

In der zweiten Stufe werden die Kalorien erhöht und es kommt neben Geflügel auch dunkles Fleisch dazu. Magere Milchprodukte sind ebenfalls erlaubt.

In der dritten Stufe werden die Kalorien weiter erhöht, der Speiseplan der 2. Phase bleibt bestehen. Durch die vielen Kohlenhydrate sättigt diese Diät gut und kommt Frauen sehr entgegen. Viele Frauen lieben Kohlenhydrate in Form von Nudeln, Brot und Kartoffeln. Es sollte allerdings nicht zu viel dazu gegessen werden.