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Der neue Markt für Casual-Gamer
- Von Florian Muth
- Veröffentlicht 19 September 2011
- Games und Cheats
- Nicht bewertet
Der neue Markt für Casual-Gamer
Klar ist: Der Onlinespielemarkt gedeiht stetig. Dies lässt sich auch durch das verstärkte Aufkommen von Werbeanzeigen für Onlinespiele ermitteln, welche auch schon im TV gesendet werden, wie Skyrama oder MyFreeFarm zeigen. Vielmehr lässt sich zwischenzeitlich schon aussagen, dass der Markt dieser Onlinespiele geradezu kurz vor der Explosion steht. Denn nach einer Erhöhung von beachtenswerten 29 Prozent im Jahr 2009 hat sich dieser Markt im Jahre 2010 sogar noch weiter nach oben entwickelt und wir dürfen sogar spekulieren, dass wir von einer weiteren Zunahme informiert werden, wenn aktuelle Zahlen für das kommende Jahr veröffentlicht werden. Kalt lässt dies allerdings den Markt der klassischen PC Spiele. Mit den Onlinegames wurde ein neuer Industriezweig erschaffen, der in erster Linie einen anderen Spielerkreis bedient als die Spierler der gewöhnlichen PC Games. Während Hardcore-Gamer, also die Spieler, welche auf schwere Herausforderungen, grafische Effekte und eine große Spieltiefe beharren, weiterhin ihren PC Spielen treu sind, wurde für Casual Gamer, also Gelegenheitsspieler, welche einen eher leichten Schwierigkeitsgrad präferieren und auch nicht mehrere Stunden am Stück vor dem PC sitzen möchten, mit diesen Onlinegames eine bemerkenswerte Spielwelt vorgestellt. Aber es gibt auch Gamer, die zwar einst PC Games gesdaddelt haben, heute jedoch nur noch Onlinegames, doch sind in der Regel diese Spieler damals nicht bereit gewesen, viel Geld für PC Games auszugeben. Während Medienbeobachter unserer Unterhaltungsindustrie eine erneute, leichte Stagnation der PC Spiele in den folgenden Jahren prognostizieren wird der weiterer Anstieg bei Onlinegames bis zum Jahr 2013 auf bis zu 90% geschätzt. Falls sich diese Berechnungen bestätigen, lässt sich definitiv von einer Explosion des Markts der Onlinegames schreiben.
Was soziale Netzwerke zum Erfolg der Onlinegames beitragen
Vor Jahren sorgte das soziale Netzwerk aus StudiVZ, MeinVZ usw. für einen Anstieg der Onlinegames in Deutschland, doch mittlerweile ist dies vor allem Facebook, da die User fast alle zu Facebook gewechselt sind und gerade dort ein unvergleichliches Angebot an Onlinegames herrscht. Und selbst in Googles noch recht jungen social Network Google+ wurden Onlinegames längst eingebettet. Der Grund für die Integration ist, dass die Nutzer einen großen Teil ihrer Zeit in den social Networks mit dem Zocken von Onlinegames verbringen. Dies hat wiederrum als Ausmaß, dass noch mehr Traffic auf den Seiten dieser Netzwerke herrscht. Da die Onlinegames-Welt niemals still steht und selbst dann, wenn der Nutzer ausgeloggt ist, weiterläuft, hat der Benutzer ein gesteigertes Bedürfnis danach, nach dem Spielstand zu sehen, wofür er sich eben im jeweiligen sozialen Netzwerk anmelden muss. Dass es in der Regel dann nicht bei dem reinen Spielvergnügen bleibt, sondern zusätzlich zusätzliche Angebote der sozialen Netzwerke genutzt werden, legt also dar, dass nicht nur Hersteller von Onlinegames davon einen Vorteil haben, sondern auch die Betreiber der sozialen Netzwerke. Nicht nur deshalb bekommt zum Beipiel Facebook einen nicht gerade geringen Gewinnanteil den diese Spiele durch Facebook generieren. In welchem Umfang die Anteile hier sind ist allerdings nicht klar, da vermutlich mit den jeweiligen Herstellern der Onlinegames und beispielsweise Facebook separate Abkommen vereinbart werden.
Wer möchte, darf auch Geld die Spiele bezahlen
Zwar sind Onlinegames erst einmal kostenlos und bleiben dies theoretisch auch, jedoch werden den Spielern ziemlich früh unterschiedlichste Zusatzangebote angeboten, exklusive Premiuminhalte im Spiel aktivieren zu können für die er aber Geld bezahlen muss, insofern er diese benutzen will. So können einige virtuelle Gegenstände zum Beispiel nur durch eine Premium Währung, also der zweiten Währung im Spiel, gekauft werden. Während der Spieler von der einen Währung durch die verschiedensten Aktionen immer wieder Nachschub erhält womit er im künftigen Verlauf des Spiels oft sogar mehr davon hat als er überhaupt ausgeben kann, ist das Bekommen der anderen Währung sehr oft entweder gar nicht möglich oder aber auch extrem aufwendig. Zwar ist es nicht zwingend vonnöten, die Premium Währung zu besitzen, nichtsdestotrotz gibt es bei fast jedem Onlinegame einige virtuelle Dinge zu kaufen, die eben nur durch die zweite Währung und damit indirekt durch echtes Geld zu erwerben sind. Zwar lehnt ein Großteil der Spieler von Onlinegames es ab, echtes Geld für ein Onlinegame auszugeben, dennoch gibt ein Großteil der Spieler einmalig einen kleinen Betrag zum Onlinespielen aus, wobei die Industrie der Onlinegames vielmehr von den Spielern existiert, die pro Monat zwischen 8 und 37 Euro für ihr Spiel zahlen. Und das sind immerhinsogar 56% der Spieler von Onlinegames.
Was soziale Netzwerke zum Erfolg der Onlinegames beitragen
Vor Jahren sorgte das soziale Netzwerk aus StudiVZ, MeinVZ usw. für einen Anstieg der Onlinegames in Deutschland, doch mittlerweile ist dies vor allem Facebook, da die User fast alle zu Facebook gewechselt sind und gerade dort ein unvergleichliches Angebot an Onlinegames herrscht. Und selbst in Googles noch recht jungen social Network Google+ wurden Onlinegames längst eingebettet. Der Grund für die Integration ist, dass die Nutzer einen großen Teil ihrer Zeit in den social Networks mit dem Zocken von Onlinegames verbringen. Dies hat wiederrum als Ausmaß, dass noch mehr Traffic auf den Seiten dieser Netzwerke herrscht. Da die Onlinegames-Welt niemals still steht und selbst dann, wenn der Nutzer ausgeloggt ist, weiterläuft, hat der Benutzer ein gesteigertes Bedürfnis danach, nach dem Spielstand zu sehen, wofür er sich eben im jeweiligen sozialen Netzwerk anmelden muss. Dass es in der Regel dann nicht bei dem reinen Spielvergnügen bleibt, sondern zusätzlich zusätzliche Angebote der sozialen Netzwerke genutzt werden, legt also dar, dass nicht nur Hersteller von Onlinegames davon einen Vorteil haben, sondern auch die Betreiber der sozialen Netzwerke. Nicht nur deshalb bekommt zum Beipiel Facebook einen nicht gerade geringen Gewinnanteil den diese Spiele durch Facebook generieren. In welchem Umfang die Anteile hier sind ist allerdings nicht klar, da vermutlich mit den jeweiligen Herstellern der Onlinegames und beispielsweise Facebook separate Abkommen vereinbart werden.
Wer möchte, darf auch Geld die Spiele bezahlen
Zwar sind Onlinegames erst einmal kostenlos und bleiben dies theoretisch auch, jedoch werden den Spielern ziemlich früh unterschiedlichste Zusatzangebote angeboten, exklusive Premiuminhalte im Spiel aktivieren zu können für die er aber Geld bezahlen muss, insofern er diese benutzen will. So können einige virtuelle Gegenstände zum Beispiel nur durch eine Premium Währung, also der zweiten Währung im Spiel, gekauft werden. Während der Spieler von der einen Währung durch die verschiedensten Aktionen immer wieder Nachschub erhält womit er im künftigen Verlauf des Spiels oft sogar mehr davon hat als er überhaupt ausgeben kann, ist das Bekommen der anderen Währung sehr oft entweder gar nicht möglich oder aber auch extrem aufwendig. Zwar ist es nicht zwingend vonnöten, die Premium Währung zu besitzen, nichtsdestotrotz gibt es bei fast jedem Onlinegame einige virtuelle Dinge zu kaufen, die eben nur durch die zweite Währung und damit indirekt durch echtes Geld zu erwerben sind. Zwar lehnt ein Großteil der Spieler von Onlinegames es ab, echtes Geld für ein Onlinegame auszugeben, dennoch gibt ein Großteil der Spieler einmalig einen kleinen Betrag zum Onlinespielen aus, wobei die Industrie der Onlinegames vielmehr von den Spielern existiert, die pro Monat zwischen 8 und 37 Euro für ihr Spiel zahlen. Und das sind immerhinsogar 56% der Spieler von Onlinegames.
