Sieht man sich alte Filme an, so wird man nicht erkennen, welche Farbe die Büromöbel haben in welchen der Detektiv seine Klientel empfängt. Dies gilt allerdings nur bis zu den Streifen, wo das Fernsehen bunt wurde. In Deutschland war dies am 25. August 1967 der Fall. Zu diesem Zeitpunkt sah man in der Regel ein einheitliches Bild: Braun – in der Regel dunkel, also die Holzfarbe als war das vorherrschende Bild.


Im Bereich der Büromöbel wurde aber einige Jahre – Anfang der 1970er Jahre – ein deutlicher Wandel in Bezug von Form- und Farbgestaltung ein deutlicher Wandel zu bemerken. Insbesondere beeinflusst durch die Farben, die in dieser Zeit wandelte sich auch das Gesicht der Büroräume. Orange und Braun herrschte nicht nur in Küchen und Wohn- und Schlafzimmern der privaten Wohnungen vor, auch in die Büroräume hielten diese Farben Einzug. Arbeitsfreude, Arbeitsleistung und Motivation sollten durch Farbe im Büro gesteigert werden. Dabei waren die 1970er Jahre auch die Jahre der Ölkrise. Hingegen gab es auf dem technischen Sektor insbesondere in diesen Jahren teils sprunghafte Entwicklungen.


In den 1980er und 1990er Jahren wurde die Farbe von Regal, Schreibtisch und Bürostuhl im Bezug auf die Farbe wieder ein bisschen dezenter, aber insbesondere machte man sich ab diesem Zeitpunkt auch Gedanken über die Gesundheit der Menschen, die Tag für Tag, Stunde um Stunde am Schreibtisch saßen und die Verwaltung lenkten. – Die Ergonomie für Büromöbel wurde entwickelt. Heute spielt vor allem diese – noch vor der Farbe der Büromöbel – eine Rolle bei der Kaufentscheidung.


Insbesondere bei der Entwicklung der künftigen Büromöbel wird der Bildschirm eine wesentliche Rolle spielen. - Wichtiger sein wird dabei die weitergehende Ergonomie des Arbeitsplatzes und damit die Verhinderung von Berufskrankheiten.