Es gibt geschlossene Fonds, welche allein in Immobilien investieren. Hierbei werden nur Einzelprojekte finanziert. Sobald das erforderliche Kapital eingegangen ist, werden auch die Immobilienfonds geschlossen. Bei der Art der Beteiligungsmöglichkeiten wird zwischen offenen und geschlossenen Fonds unterschieden. Fonds sind Geld­mittelbestände, welche für bestimmte Zwecke eingesetzt und benutzt werden. In den Fonds werden die Anlegergelder gesammelt und in diverse Anlagebereiche investiert. Eine Fondsbeteiligung an geschlossenen Fonds ist nur innerhalb eines vorher definierten Platzierungszeitraums möglich, in dem Anteile zum Verkauf an Investoren angeboten werden. Danach wird der Fonds geschlossen und eine weitere Beteiligung ist nicht mehr möglich. Erwerber von Anteilen geschlossener Fonds sind ab diesem Moment selbstständige Unternehmer, mit allen Chancen und Risiken. Solche geschlossene Fonds investieren zumeist neben Immobilien, auch in Schiffe (Schiffsfonds), Wind- oder Solarkraftanlagen oder in Filmprojekte (Medienfonds). Außerdem investieren geschlossene Fonds in sogenannte Zweitmarkt-Kapitallebens­versicherungen (US-Life, Britische Leben, Deutsche Leben). Das bedeutet geschlossene Fonds bündeln das Anlegerkapital. Die Anleger erwerben mit ihrem Einsatz Anteile an diesen Objekten und haben so die Möglichkeit, auch mit vergleichsweise geringen Beträgen (fondsabhängig ab etwa 10.000 €) in lukrative Kapitalanlagen zu investieren. Sogenannte Venture-Capital- oder Private-Equity-Gesellschaften sammeln ebenfalls Anlegergelder in geschlossenen Fonds. Das Konzept geschlossene Fonds ist meist eine Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH & Co. KG). Mehr Informationen bietet hierzu die Seite geldanlage-aktuell.de.