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Arbeitsschritte beim Behälterbau
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Herold Erhart
Inhaber der Marketingagentur Trendstrom Berlin. 
Von Herold Erhart
Veröffentlicht am 29 September 2008
 
Hochwertiger Behälter- und Apparatebau ist nicht nur ein komplizierter, sondern auch ein komplexer Vorgang, in dem die einzelnen Arbeitsschritte sorgfältig aufeinander abgestimmt sein müssen. Nur so gibt es eine Garantie dafür, dass präzise gearbeitete Behälter für alle betroffenen Branchen entstehen.

Komplexe Arbeitsabläufe Behälterbau
Je nach der ganz speziellen Anforderung stellt sich also der Behälterbau in seiner Produktion auf die verschiedenen Behältermodelle der verschiedenen Branchen ein, ob nun Druckbehälter oder Edelstahlbehälter.
Nachfolgend sind einige Arbeitsvorgänge erläutert, die für Präzisionsarbeit im Behälter- und Apparatebau unerlässlich sind.
Schweißen – Beim Schweißen werden einzelne Bauteile mithilfe von Druck und Wärme unlösbar miteinander verbunden.
Rundwalzen – Rundwalzen ist einer der wichtigsten Produktionsschritte im Behälterbau. Vereinfach gesagt wird bei diesem Arbeitsvorgang ein flaches Blech in eine runde Form gewalzt, bis ein Zylinder entstanden ist und die beiden Kanten miteinander verschweißt werden können.
Stanzen – Das Bearbeiten von Flachteilen wird Stanzen genannt. Mithilfe einer Presse (oben der Stempel und unten die Matritze) werden die gewünschten Formen erzeugt.
Sandstrahlen – Dieser Vorgang beseitigt Rost, alte Farbe oder sonstige Unreinheiten von den verschiedensten Materialen, dadurch dass ein Gebläse und ein Schleuderrad Granulat (heute außer Sand u.a. auch Glas- oder Stahlteile) auf das Material blasen.
Kanten – oder Abkanten heißt in der Fachsprache das Biegen von Blechen. Exakte Bauteile entstehen nur, wenn die Biegeverkürzung präzise berechnet wird, so dass Biegekante und -winkel nach dem Kanten exakt stimmen und immer wieder reproduzierbar sind.
Brennschneiden – wird bei dicken Metallen eingesetzt. Das Metall wird von einer Heizflamme erwärmt, in der Mitte der Heizflamme wird unter hohem Druck Sauerstoff eingesetzt, damit das Metall in einer Fuge verbrennt und die Schlacke in dieser Fuger ausgepresst wird.

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