Beim Webhosting handelt es sich um alle Leistungen im
Zusammenhang mit dem Bereitstellen von Dateien im Internet, zum
Beispiel Webseiten oder Datenbanken. Um
Webhosting
nutzen zu können, muss sich der Interessent einen Anbieter suchen, der
so genannte Provider. Ein Provider stellt alle Leistungen für das
Webhosting bereit und verfügt häufig auch über ein eigenes
Rechenzentrum oder zumindest über eigene Server, auf denen die
Kundendaten abgespeichert werden und damit für die ganze Welt abrufbar
gemacht werden.
Was sind die Kernleistungen beim Webhosting?
Ein Webhostingpaket besteht aus vielen Einzelkomponenten. Für den
Nutzer wesentlich ist der Speicherplatz, das Transfervolumen, die
E-Mailadressen, die Domains, die FTP-Zugänge und Datenbanken. Der
Speicherplatz gibt an, wie viel Daten der Kunde auf seinem
Webhostingpaket maximal abspeichern darf. Das können zum Beispiel 100
MB sein, denen bereits viele Daten abgespeichert werden können. Die
abgespeicherten Daten sind von Jedermann im Internet abrufbar. Dabei
wird Traffic, zu Deutsch Transfervolumen gebraucht. Die Höhe des
Transfervolumens ist also die zweite wichtige Größe bei der Auswahl
eines Hosting Pakets. Damit die Seite von möglichst vielen Besuchern
aufgerufen werden kann, sollte das Transfervolumen schon einige
Gigabyte betragen, je nach erwarteter Besucherzahl. Wenn auf einer
Webseite beispielsweise Videos oder andere speicherintensive Dateien
bereit gestellt werden, muss der Traffic entsprechend hoch ausgewählt
werden. Übersteigt das Transfervolumen die enthaltenen Kapazitäten sind
häufig recht teure Zusatzgebühren für jeden weiteren Traffic zu zahlen.
Die Anzahl der Domains, also der Internetadressen ist besonders
wichtig. Domains sind häufig recht teuer. Der Nutzer kann also mit
bereits im Paket enthaltenen Domains viel Geld sparen. Es sollte darauf
geachtet werden, auch Domains zu registrieren, die der Hauptdomain
ähnlich sind, beispielsweise mit Bindestrichen oder häufigen
Tippfehlern.
Im Webhosting inbegriffen sind in der Regel auch
E-Mail Dienste. Der Nutzer kann sich also so seine Wunschemailadresse
einrichten. Die Anzahl der E-Mail Postfächer ist unterschiedlich. Mit
einem FTP-Zugang kann der Nutzer mit einem speziellen Programm eine
Internetverbindung zu dem Webserver herstellen, der sein Webhosting
Paket beinhaltet. Mit solchen Programmen werden auch Dateien vom
eigenen Computer auf den Server übertragen, damit sie für die
Internetwelt abrufbar sind.
Unter Beachtung dieser Kriterien beim Webhosting sollte es Jedem möglich sein, den richtigen Webhosting Anbieter zu finden.