Über sieben Flüssen
Hinter sieben Bergen
Über sieben Brücken
Bei den 7 Zwergen
Die Mobilfunktechnologie UMTS befindet sich trotz sich mehrender Anzeichen für eine aufkommende Konkurrenz weiter auf dem Vormarsch.
Es wird wohl doch länger dauern als zunächst angenommen, bis die Funktechnik LTE zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für bestehende UMTS Angebote werden wird.
So war auf der Cebit 2009 zu hören, dass sich so mancher Mobilfunk-Anbieter von den Herstellern und Ausrüstern deutlich längere Produktzyklen wünscht als das in der unmittelbaren Vergangenheit der Fall war. Der Grund: Man möchte mit gut eingeführten Produkten (vgl. z.B. die web and walk Datentarife von T-Mobile) zunächst die Rendite für vorangegangene Investitionen reinholen, bevor man erneut die komplette Netzinfrastruktur erneuert – denn daraus würden sich natürlich sofort Investitionskosten ableiten.
Der Verbrauche bekommt davon allerdings nicht allzu viel mit. Da der UMTS Markt sehr dynamisch ist, strömen derzeit Monat für Monat neue Anbieter mit frischen Produkten in diesen Bereich des Mobilfunks. Das drückt ganz schön auf die Preise, so dass sich die alt eingesessenen Anbieter schon alleine deshalb über kurz oder lang genötigt sehen werden, sich über innovative Funklösungen wieder von der Konkurrenz abzuheben.
Bis es soweit ist regiert aber das günstigste UMTS- bzw. HSDPA-Flatrate Angebot weiterhin die Nachfrage nach Mobilen Internetprodukten. Selbst ein HSDPA-fähiger mobiler Internetzugang ist derzeit schon für knapp über zwanzig Euro monatlich zu haben. Da wird sich auch das festnetzbasierte DSL warm anziehen müssen, denn viel günstiger sind DSL-Angebote derzeit auch nicht.