Heiraten ist in Deutschland noch immer in, denn seien wir mal ehrlich: Verheiratete haben gegenüber Zusammenlebenden in Deutschland doch mehr Vorteile. Die Zahl der Menschen, die jährlich Hochzeit halten ist zwar zurückgegangen, aber „arbeitslos“ werden die Standesämter aus diesem Grund nicht. Die Zahl der Scheidungen ist Deutschland ist allerdings bedenklich hoch. Den schönsten Tag im Leben halten dabei viele in Bild und Film fest – als Erinnerung und in der Hoffnung, dass es nie zu einer Scheidung kommt. Engagiert wird meist ein Fotograf, der sowohl Portraitfotos schießt, als auch Schnappschüsse während der Hochzeitsfeier macht, zum Beispiel beim Verlassen der Kirche, dem Anschneiden der Torte etc. Mit der Bezahlung gehen die heute in der Regel digital geschossenen Bilder in den Besitz der Brautleute über. Diese geben unter Umständen aber dem Fotografen auch den Auftrag ein Fotobuch über die Hochzeit zu erstellen. Das hat über den Fotografen natürlich seinen Preis. Dabei ist das Gestalten von einem Fotobuch über die Hochzeit auch in den heimischen vier Wänden heute möglich. Beim Fotobuch handelt es sich nämlich um ein Produkt der Online-Bilderdienste, die es zu Dutzenden heute im Internet gibt. Dort im Angebot seit ca. 2007. Die Technik, die hinter der Erstellung von einem Fotobuch steckt, ist aber schon etwas älter. Das Fotobuch ist vielen dabei nämlich schon lange bekannt. Bildbände und auch Ablichtungen in Sachbüchern wurden ebenfalls mit dieser Technik schon erstellt. Und auch so manches Model hat sich mit einem Fotobuch schon erfolgreich bei einer Modelagentur beworben. Erstellt wurden Fotobücher aber zunächst nur durch Druckereien. Erst 2007 wurde diese Technik auch der breiten Öffentlichkeit durch die Bilderdienste im Internet zugänglich gemacht.