In der heutigen Zeit gibt es Uhren in den verschiedensten Arten. Die wohl am meistgenutzte ist die Armbanduhr.
Tragbare Uhren wurden bereits etwa um 1500 produziert, allerdings in Form von Taschenuhren. Es gab jedoch vermutlich schon vorher tragbare Uhren. Sie wurden durch die Erfindung der Zugfeder möglich, die den Antrieb und die Unruh (Drehpendel) als Ersatz für das hängende Pendel als taktgebendes Element erlaubte. Dadurch konnten die Uhren auf handliche Größe schrumpfen. Lange Zeit herrschte jedoch die Taschenuhr vor.
In der Zeit des 20. Jahrhunderts wurden die Uhren kleiner und passten schließlich schon um einen Arm. Damals war es Mode solche Uhren am Handgelenk zu tragen, was aber eher nur von Frauen getragen wurde. Herren benutzten weiterhin die Taschenuhr an der Uhrkette. Diese erwies sich für manche Verwendungen jedoch als unhandlich, zum Beispiel für Piloten, die in ihren damals spärlich mit Bordinstrumenten ausgestatteten Flugzeugen auf eine schnelle und präzise Zeitmessung angewiesen waren. Deswegen hat man schließlich Uhren hergestellt die man am Arm tragen kann mithilfe eines Armbandes.
Auch Offiziere im Ersten Weltkrieg stellten fest, dass sich ihre Taschenuhren im Winter und allgemein unter Kampfbedingungen als sehr unpraktisch erwiesen, setzte sich die Armbanduhr beim Militär und schließlich auch in der zivilen Gesellschaft schnell durch und war bei Kriegsende zum allgemeinen Standard geworden.
Die erste Herren Automatikuhr wurde 1923 gebaut. bereits um 1770 wurde aber eine Taschenuhr mit Rotor und Wechsler (also beidseitig aufziehend) konstruiert. Später baute Rolex eine
Automatikuhr mit einseitig aufziehendem Rotor und ließ diese patentieren. Eine Automatikuhr bezieht die Energie zum Spannen der Feder durch Armbewegungen.
Heutzutage gibt es Armbanduhren in verschiedensten Varianten, Formen und mit vielen Zusatzfunktionen wie z.B. die Stoppuhr, Automatikuhr, Digitaluhr und natürlich als Damenuhr und Herrenuhr wie z.B. von
Roots Uhren.