Die vulkanischen Inseln der Kapverden liegen im östlichen Atlantik 500 Kilometer vor der Westküste von Afrika entfernt. Die Inseln wurden Mitte des 15 JH von den Portugiesen wiederentdeckt und in Besitz genommen. In der Folgezeit waren Sie das portugiesische Zentrum für den Handel mit den westafrikanischen Kolonien und den Sklavenhandel.
Abgesehen von den Stränden bieten einige der Inseln auch ein interessantes bergiges Hinterland das sich sehr gut für einen Natururlaub eignet.
Das Klima der Kapverden ist sehr trocken. Es wird als tropisch trocken bezeichnet. Die Passatwinde lassen die Temperaturen nicht zu hoch steigen. Die Zeit der meisten Niederschläge ist von Juli und Oktober wobei aber auch meist dann kaum Regen fällt.
Alle Besucher, auch für einen Urlaub, benötigen ein Visum. Die Kapverden sind im allgemeinen ein recht sicher für Landreisen und es gibt praktisch keine Überfälle auf Touristen. Man sollte aber auf Taschendiebe acht geben.
Die wichtigsten Inseln sind Santiago, Sao Vicente und Sal. Letztere vor allem durch den Tourismus.
Der Tourismus auf den Kapverden ist bis jetzt noch keinesfalls mit dem Tourismus wie zum Beispiel auf den Kanarischen Inseln im Norden zu vergleichen. Die meisten Inseln sind touristisch fast noch Neuland.
Am meisten vom Tourismus erschlossen ist die Insel Sal, die etwas an Fuerteventura erinnert. Sie ist recht flach und hat vor allem im Süden wunderschöne, ausgedehnte Sandstrände zu bieten. Außerdem gibt es dort auch eine einigermaßen ausgebaute Infrastruktur für verschiedene Wassersportarten wie Windsurfen oder Tauchen.
Santiago ist die Hauptinsel der Kapverden mit der Hauptstadt Praia.
Die zweitwichtigste Insel der Kapverden ist Sao Vicente mit der Stadt Mindelo die vor allem für ihre Kultur besonders die Musik bekannt ist.