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Dachkonstruktionen - Dachdecker
- Von Jessica Steiner
- Veröffentlicht 12 December 2008
- Bauen und Wohnen
- Nicht bewertet
Jessica Steiner
Hallo, meine Name steht im Profil! Ich beschäftige mich mit SEO und SEM und hoffe das meine Arbeit irgendwann belohnt wird.
Alle Artikel Anzeigen von Jessica SteinerDachkonstruktionen
Dachkonstruktionen
Der Dachstuhl
Das Tragwerk des Daches muss die Belastung aus Schnee und Wind aufnehmen und die Dachhaut tragen. Die Übertragung dieser Lasten auf das Bauwerk bzw. auf die Gründung ist von der Dachform bzw. Dachkonstruktion abhängig. Neben den vertikalen Lasten können auch horizontal wirkende Kräfte auf das Bauwerk einwirken, die je nach Konstruktion punktförmig oder flächig in den Baukörper eingeleitet werden. Dachtragwerke müssen für sich allein oder in Verbindung mit dem übrigen Bauwerk unverschiebbar ausgebildet sein, was durch Aussteifungen und Verankerungen erreicht wird.
Soll ein Dach ausgebaut werden, so ist vom Dachdecker aus Berlin die genaue Kenntnis seines statischen Gefüges Voraussetzung für eine Beurteilung von Zustand und Umbaumöglichkeiten. Aus ökonomischen Gründen ist es günstig, wenn das Tragwerk beim Dachausbau nicht verändert wird. Änderungen am Dachtragwerk sind bei kleineren Maßnahmen nur unter Anleitung eines Zimmermannes auszuführen, bei größeren Umbauten ist in jedem Fall ein Statiker hinzuzuziehen.
Die Dachhaut als äußere Schicht hat hauptsächlich die Aufgabe, Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee und Hagel abzuleiten. Ob Stroh-, Holzschindel-, Ziegel- oder Steindeckung, alle Deckungen werden schuppenartig übereinandergelegt, um einen schnellen Abfluss der einwirkenden Feuchtigkeit zu gewährleisten. Daneben ist auch eine wasserdichte Dachbeschichtung unerläßlich.
Als Dachtragkonstruktion sind üblich:
• das Sparrendach (Kehlbalkendach) und
• das Pfettendach.
Sparrendach
Sparrendächer bilden einen stützenfreien Dachraum, so dass die Grundrissanordnung von der Dachkonstruktion nicht eingeengt wird. Die Sparren stehen auf den Deckenbalken und sind mit ihnen fest verbunden. Sie bilden mit dem Deckenbalken ein unverschiebbares Dreieck. Die Dachlast wird dabei nahezu vollständig auf die Außenwände übertragen. Da alle Teile ihre Funktion nur als geschlossenes Dreieck erfüllen können, ist für die Herstellung von Öffnungen ein erheblicher Aufwand erforderlich:
- Deckenbalken wirken als Zugstäbe und dürfen deshalb für ein Treppenloch nicht ohne besondere Maßnahmen durchtrennt werden.
- Öffnungen für Gauben und Dachflächenfenster können erst nach einer Lastabtragung des Dachstuhls geschaffen werden. Bei neuen Konstruktionen ist die Deckenbalkenlage oft durch eine Stahlbetondecke ersetzt und die Sparren stemmen sich auf ein Fußholz oder mittels Knagge in die Betonaufkantung.
Ist beim Sparrendach die freie Länge der Sparren größer als 4 - 5 m, so müssen die Sparren durch einen Hahnen- oder Kehlbalken in einer zweiten waagrechten Ebene versteift werden.
Dieser Kehlbalken kann bei großer Spannweite durch Pfetten und Stützen unterstützt werden). Der stützenfreie Dachraum geht dadurch aber verloren. Die Längsaussteifung geschieht mittels sogenannter Windrispen, dabei wird ein Brett oder ein Stahlband diagonal durch die Dachfläche gelegt. Sparrendachstühle sind besonders für Dachneigungen ab 40° geeignet.
Der Dachstuhl
Das Tragwerk des Daches muss die Belastung aus Schnee und Wind aufnehmen und die Dachhaut tragen. Die Übertragung dieser Lasten auf das Bauwerk bzw. auf die Gründung ist von der Dachform bzw. Dachkonstruktion abhängig. Neben den vertikalen Lasten können auch horizontal wirkende Kräfte auf das Bauwerk einwirken, die je nach Konstruktion punktförmig oder flächig in den Baukörper eingeleitet werden. Dachtragwerke müssen für sich allein oder in Verbindung mit dem übrigen Bauwerk unverschiebbar ausgebildet sein, was durch Aussteifungen und Verankerungen erreicht wird.
Soll ein Dach ausgebaut werden, so ist vom Dachdecker aus Berlin die genaue Kenntnis seines statischen Gefüges Voraussetzung für eine Beurteilung von Zustand und Umbaumöglichkeiten. Aus ökonomischen Gründen ist es günstig, wenn das Tragwerk beim Dachausbau nicht verändert wird. Änderungen am Dachtragwerk sind bei kleineren Maßnahmen nur unter Anleitung eines Zimmermannes auszuführen, bei größeren Umbauten ist in jedem Fall ein Statiker hinzuzuziehen.
Die Dachhaut als äußere Schicht hat hauptsächlich die Aufgabe, Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee und Hagel abzuleiten. Ob Stroh-, Holzschindel-, Ziegel- oder Steindeckung, alle Deckungen werden schuppenartig übereinandergelegt, um einen schnellen Abfluss der einwirkenden Feuchtigkeit zu gewährleisten. Daneben ist auch eine wasserdichte Dachbeschichtung unerläßlich.
Als Dachtragkonstruktion sind üblich:
• das Sparrendach (Kehlbalkendach) und
• das Pfettendach.
Sparrendach
Sparrendächer bilden einen stützenfreien Dachraum, so dass die Grundrissanordnung von der Dachkonstruktion nicht eingeengt wird. Die Sparren stehen auf den Deckenbalken und sind mit ihnen fest verbunden. Sie bilden mit dem Deckenbalken ein unverschiebbares Dreieck. Die Dachlast wird dabei nahezu vollständig auf die Außenwände übertragen. Da alle Teile ihre Funktion nur als geschlossenes Dreieck erfüllen können, ist für die Herstellung von Öffnungen ein erheblicher Aufwand erforderlich:
- Deckenbalken wirken als Zugstäbe und dürfen deshalb für ein Treppenloch nicht ohne besondere Maßnahmen durchtrennt werden.
- Öffnungen für Gauben und Dachflächenfenster können erst nach einer Lastabtragung des Dachstuhls geschaffen werden. Bei neuen Konstruktionen ist die Deckenbalkenlage oft durch eine Stahlbetondecke ersetzt und die Sparren stemmen sich auf ein Fußholz oder mittels Knagge in die Betonaufkantung.
Ist beim Sparrendach die freie Länge der Sparren größer als 4 - 5 m, so müssen die Sparren durch einen Hahnen- oder Kehlbalken in einer zweiten waagrechten Ebene versteift werden.
Dieser Kehlbalken kann bei großer Spannweite durch Pfetten und Stützen unterstützt werden). Der stützenfreie Dachraum geht dadurch aber verloren. Die Längsaussteifung geschieht mittels sogenannter Windrispen, dabei wird ein Brett oder ein Stahlband diagonal durch die Dachfläche gelegt. Sparrendachstühle sind besonders für Dachneigungen ab 40° geeignet.
